Steigungsprofile
Die rekordverdächtigen und legendären Anstiege
Bevor man sich an Anstiege dieser Kategorie macht, sollte man seinen Trainingzustand kritisch überprüfen. Es kann gut vorkommen, dass man sich in den über Frankreich, Schweiz, Österreich und Italien erstreckenden Alpen mehr als eine oder gar mehr als 2 Stunden im reinen bergauf radeln befindet. Die Höhen von bis zu 2765 m (Col de l'Iseran) sollte man auch nicht unterschätzen. Die Luft wird knapp und genauso läuft es mit der Kraft, wenn man sich nicht zügeln kann. Aber hat man so einen Aufstieg erstmal hinter sich, dann überwiegt die Euphorie und Freude über die wahrlich starke Leistung, die man vollbracht hat. Die meist grandiose Aussicht (rechts: Furka- und Grimselpass) entschädigt für jegliche Anstrengung. Allerdings sei auch in den Abfahrten höchste Vorsicht geboten, will man sich nicht nach der nächsten Kurve im Abgrund befinden. Geschwindigkeiten jenseits der 80km/h sind für den Hobbyradler in den Alpen kein Problem. Aber: Spass macht es!
Durch unseren Aufenthalt in der Schweiz haben wir viele Erfahrungen gesammelt und einige Pässe aus Graubünden und dem Kanton Uri kennengelernt. Aufgelistet sind die Pässe und Anstiege, die wir mit eigener Kraft erkundet und erklummen haben. Im Jahr 2008 sind wir in Frankreich stationiert, um weitere Pässe, Geheimtipps und Sackgassen in die Liste mit aufnehmen zu können.
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