Rennrad-Fieber
 
Samstag, 4. Februar 2012
Anstiege im Schwarzwald
Steigungsprofile

Berge soweit das Auge reicht

Blick vom Hohloh Turm

Das größte zusammenhängende Mittelgebirge Deutschlands entpuppt sich für den Radsportler als wahres Berg-Paradies. Im Westen Baden-Württembergs gelegen, erstrecken sich Berge und Wälder vom Dreiländereck "Schweiz–Frankreich–Deutschland" entlang der Oberrheinischen Tiefebene 160 km nach Norden, wo sich das Kraichgauer Hügelland anschließt. Der Feldberg im Südschwarzwald ist mit 1493m ü.NN. der höchste Berggipfel. Wesentlich niedriger ist die Hornisgrinde mit 1164m der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Generell findet man die langen und namhaften Anstiege und die über 1000m gelegenen Gipfel hauptsächlich im südlichen Schwarzwald, doch auch im Norden kommen Bergziegen voll auf ihre Kosten.

Wir konnten den Nordschwarzwald schon genauer unter die Lupe nehmen und z.B. Anstiege auf Hornisgrinde (1164m), Hohloh (988m), Löcherberg (765m) genießen oder auch die Zuflucht (Oppenauer Steige) erklimmen. Im Südschwarzwald warten z.B. Feldberg (1493m), Belchen (1414m), Schauinsland (1284m) oder Kandel (1242m) auf uns. Doch die Schönheit und Einzigartigkeit des Schwarzwaldes liegt nicht nur auf diesen Berggipfeln begraben. Unzählige schöne Straßenkilometer und verborgene Anstiege wollen vom Radfahrer entdeckt werden und ergeben mit den landschaftlichen sowie kulturellen Reizen vielerorts im Schwarzwald ein Traumrevier für Biker.