Rennrad-Fieber
 
Samstag, 4. Februar 2012
Gotta Winterrad

Benni´s Winterflitzer

  

Rad

Noname Gotta Bau
GabelCarbon mir Alu-Schaft
Gruppe!!! NEU !!!: Campa Veloce 53-39 mit 12-25
Anbau KomponentenNoname
LaufräderCampagnolo Zonda
BereifungContinental Grand Prix
SattelSpezialized Toupé
PedaleCampagnolo
Tacho

Sigma



Ob Alpen oder Odenwald, ob tiefster Winter oder Sonne...dieses Rad macht einfach alles mit!

 

Im September/Oktober 2004 ging alles sehr schnell. Angetan von einem Arbeitskollegen, der sich auch ein Rennrad gekauft hat, beschloss ich, zu meinem Händler vor Ort (Fahrradhaus Gotta) zu gehen und nach einem Rennrad zu fragen. Der Besitzer selbst fährt auch viel Rennrad und kam sogleich zum Vermessen. Wie sich heute heraus stellt, wurde sehr wenig vermessen, wurden damals doch nur Armlänge und Schrittlänge gemessen. Auch zu dem Rennrad an sich sagte ich nicht viel. Im Prinzip hat er mir eins aufgebaut, zum Glück mit Campa Triple, stabilen Komponenten und gutem Alu-Rahmen, ich hab bezahlt und hab mich die ersten zwei Jahre nicht drum gekümmert, was ich da unterm Arsch hatte.  Aber das war auch egal! Es fuhr sehr gut, Campa gefiel mir auf anhieb (heute kommt nichts anderes mehr ans Rad) und die Übersetzung war für einen Anfänger genau richtig.

Allerdings bereitete mir der damalige Sattel große Probleme und ich dachte mir die ganze Zeit, das sei normal. Anfang 2007 holte auch ich mir den Spezialized Toupé und die Probleme waren weg! Der richtige Sattel macht eben viel aus! Auch die selbst eingespeichten Laufräder waren mir 2007 nicht mehr steif genug, öfters war ein kleiner Achter drin. So bestellte ich mir beim Gotta die Campagnolo Zonda. Eigentlich gewünscht in schwarz, bekam ich diese leider in silber. Doch dieses "leider" verschwand in dem Moment, als ich sah, wie gut diese Laufräder an meinem Rennrad aussehen. Und steif sind diese Teile, das ist echt unglaublich. Was 16 mikrige Speichen alles aushalten können...

Nun schreiben wir das Jahr 2009, es sind weitere treue Begleiter wie die Cucuma-Rakete (Cucuma Raio Team) sowie mein MTB von Müsing dazugekommen und somit ist das schwarze nunmehr zum Winterrad degradiert. Doch es fährt immer noch schnell und ist auch vor Umbauten nicht geschützt. Um weiteren Knieproblemen vorzubeugen, wurde vor kurzem die 3-fach Kurbel in 175 mm durch eine 2-fach Standart (53-39) von Veloce mit 172,5 mm ersetzt. Der Q-Faktor ist dem Sommerrad angeglichen und für das Wintertraining reicht diese Übersetzung gut aus. Nur das es diesen Winter fast gar nicht genutzt wurde wegen Wetter, Prüfungen, Knieproblemem, Zeitmangel,....

Fazit: Das schwarze No-Name Rennrad ging mit mir durch Dick und Dünn und brachte mir mehr als 15.000 schöne Kilometer mit nur einem Sturz in einen Graben. Es hat Odenwald, Taunus, Schwarzwald, Alpen und Spessart mitgemacht, Touren von über 200km und Geschwindigkeiten von über 80 km/h. Jetzt tritt es seinen Dienst als Winter- und Schlechtwetterrad an und wird mir hoffentlich weitere 15.000 km zur Seite stehen. Mit neuer Übersetzung und Kurbellänge steht einem dreckigen Training nichts mehr im Wege