Rennrad-Fieber
 
Samstag, 4. Februar 2012
Abfahrt und Ankunft

Endlich ist es soweit...

Die letzte Klausur geschrieben, die letzten Zweifel überwunden, die letzten Sachen gepackt, konnte es nun endlich los gehen. Nur noch der Fototermin beim Chef, schnell zur Bank ein paar Franken holen und schon rollen wir richtung Autobahn. Es war ein sonniger Tag, eben so ein Tag, wo man das Fahrrad dem Auto vorziehen würde. Darauf bedacht, den Benzinverbrauch (jo, leider kein Diesel) so niedrig wie möglich zu halten, verzichteten wir auf die Klimaanlage. Ganz und gar nicht sparsam waren wir aber mit der Musik.  Bild vor der Abfahrt im Zentrum von Rödermark


Wolken in der Schweiz kurz nach der Grenze Nix zu sehen
Die Fahrt verlief ohne jegliche Probleme, Fahrer und Beifahrer waren gut gelaunt und voller Vorfreude auf die ersten Berge der Alpen. Doch je näher wir den Alpen kamen, desto wolkenverhangener und düster wurde es. Man hatte keine Möglichkeit sehr weit oder sehr hoch zu schauen. Schade, aber vielleicht auch besser, sonst hätten wir schon bei der ersten Abzweigung die richtige Straße verpasst.
Unser Hinweg führte über Basel und Zürich nach Chur. Dort wieder vollgetankt, setzten wir den Weg über die Lenzerheide fort. Trotz des schlechten Wetters kreisten die Augen nun umher, denn schließlich sollte hier am morgigen Tag unsere erste Tour verlaufen. "Naja, nicht schlecht fürn Anfang", waren die Kommentare. 


Außen pfui, innen hui
Kurze Zeit später schlichen wir mit dem Auto den Anfang zum Julierpass hoch und nach kurzer Zeit fuhren wir in Savognin ein. Ein kleines, überschaubares Örtchen, dass sich, wie unzählige andere Orte hier auch, dem Tourismus verschrieben hat.
Sehr nach Tourismus sah auch unser Hotel aus, indem sich unsere Ferienwohnung befinden sollte. Hätten wir vor Ort anhand der Äußerlichkeit ein Haus wählen dürfen, dieses hätten wir ganz bestimmt nicht gewählt.
Umso mehr waren wir erfreut, als wir in unserer Ferienwohnung standen. Denn innen war es schön, geräumig und komfortabel! Eine gut eingerichtete Küche, viele Sitzgelegenheiten, ein Bett (und auch nur eine Bettdecke), Essbereich, Flachbrett-TV sowie Terasse.
Küchenzeile in der Ferienwohnung in Savognin 


Jens müde nach der anstrengenden Autofahrt 
Vier Personen hätten hier Platz gehabt, wir waren jedoch nur zu zweit. Schade eigentlich, aber so konnten wir uns immerhin schön ausbreiten.
Und das taten wir auch nach einem leckeren Abendessen, denn die Autofahrt hatte ihre Spuren hinterlassen und am morgigen Tag sollte es anstrengend werden.