| Fazit |
Wir kommen wieder...
Dies war unsere erste "große" Tour mit dem Rennrad. Sehr lange und intensiv saßen wir an der Planung der Touren sowie der notwendigen Rahmenbedingungen. Obwohl wir mit Savognin und Andermatt zwei hoch gelobte Rennrad-Gebiete aufsuchten, wussten wir nicht bis ins Detail, was auf uns zukommen würde. Doch wir wurden keineswegs enttäuscht! Savognin ist im Vergleich zu Andermatt der weniger ideale Anfangssort für Rennradetappen, doch die Fülle an Bergen und die Möglichkeiten der Touren sind auch hier nahezu optimal. So mussten wir unsere Touren im "Savognin-Gebiet" doch häufig mit dem Auto starten, um Rennrad Fahrten durch gefährliche Tunnel (Thusis nach Tiefencastel) oder übermäßig lange Etappen zu vermeiden. Dies funktionierte aber tadellos und wir fanden immer eine gute Parkmöglichkeit, die dann Ausgangsort für eine schöne, machbare Tour war. Neben den gewissen Anstiegen (Splügen-, Julier-, Albulapass, Arosa...), die man auf jeden Fall in der Tourenplanung berücksichtigen sollte, findet man aber auch zahlreiche "kleinere" Anstiege vor, die meist zu einer verkehrsberuhigten und ebenso eindrucksvollen Auffahrt einladen.
Von uns leider nur im Auto erlebt, zeigte sich der "Umweg" über Mon als echte Alternative zur Hauptpassstraße des Julierpasses. Die Fahrt beginnt in Tiefencastel und endet auf regulärem Weg zum Julier, abgelegene Höhenmeter sind zu bewältigen, teilweise mit heftiger Steigung, aber das Panorama ist auch hier erlebenswert. Andermatt ist wahrhaftig ein Paradies für den (Berg-)Rennradfahrer, alle Empfehlungen und Lobpreisungen haben sich bewahrheitet. Unsere tolle Ferienwohnung lag am Fuße des Oberalppasses, daran anschließend der Lukmanier. Auf der Westseite im Nachbarort Hospental teilt sich die Straße zum Gotthard bzw. zum Furkapass, Grimsel-, Nufenen- und Sustenpass schließen sich an. Wahnsinn! Hier kann man die Haustür öffnen, direkt aufs Rennrad steigen und einige Zweitausender erklimmen. Und genau so haben wir es gemacht und wir sind beide begeistert von diesem wunderbaren Standort.
Viele dieser Erfahrungen werden bei unseren folgenden Ausfahrten Gewicht bekommen, aber auch bei Planung und Durchführung einer Wochentour im nächsten Jahr werden sie uns hilfreich sein. Doch was uns immer im Gedächtnis bleiben wird, ist diese traumhafte Woche in den Alpen, bestimmt durch unsere Leidenschaft: Rennrad fahren!
Und welch besseres Fazit könnte es geben: Wir werden wieder in die Alpen fahren!
Hier die Daten unserer "Schweiz-Challenge 2007"
Gesamtkilometer: 587,60 km
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